Pressestimmen

Es ist der unverstellte Blickwinkel, der diesen Film auszeichnet und Einblick in eine osteuropäische Alltagskultur gibt. Hinter der Darstellung des mühsamen und dennoch ungemein fröhlichen Landlebens verbirgt sich ein kluge Botschaft: Jeder ist selbst verantwortlich für sein Glück. Das weiß niemand besser als Herr Pilipenko. (Vier von fünf Sternen)

Katharina Putzer, Hamburger Abendblatt

Witzig, rührend - wunderschön! (Fünf von fünf Sternen)

Nicole Röndigs, Hamburger Morgenpost

Wladimir Pilipenko glaubt nicht an das Unmögliche, sondern an seinen Traum - vom eigenen U-Boot. Pilipenko ist übrigens so eine Art Otto Lilienthal der ukrainischen Steppe. Und sein Ruhm steht kurz bevor - so denn der Dokumentarfilm "Herr Pilipenko und sein U-Boot" weiter so gut ankommt wie bisher.

Imke Staats, taz

Es ist eine meisterhafte Arbeit deutscher Dokumentarfilmer – bei uns filmt man so nicht mehr. Diese Tradition gibt es nicht mehr, aber das dörfliche Milieu, eingeschlossen aller Werktagsmühen und Schöpferqualen eines großen Erfinders sind unschätzbar.

Jurij Iwanow, Telekritika Kiew

Man verspürte sogar Appetit, als die fettige «Suppe» in die Teller gefüllt wurde, für die ein Kolchosen-Hammel geopfert worden war. Und mir fiel es schwer die Tränen zu unterdrücken, als ich sah, mit welcher liebe und Respekt die deutschen Filmemacher die gutmütigen und freigebigen Dorfbewohner zeigen.

Valentina Guljash,  Internationales Radio Ukraina Kiew/Montreal

 

Don Quijote lebt in der Ukraine (...). Im Film, der sich mit aller Ruhe auf seine Hauptfigur konzentriert, geht es um die Vollendung des Traums (...). Bei diesem epischen Unterfangen helfen Pilipenko seine Hartnäckigkeit, sein nie versiegender Einfallsreichtum, ein ausrangierter Kolchoselaster und sein guter Freund Sergej Semjonowitsch Honcharov, der den schüchternen und treuen Sancho Pansa gibt. Ob es gelingt? Werden die Dichtungen halten? Irgendwann hört man auf, sich über Herrn Pilipenko, diesen unbeirrbaren Ritter von der fröhlichen Gestalt, Sorgen zu machen.

Volker Hummel, Szene Hamburg

Angenehmer Weise kommt der Film komplett ohne einen jener allwissenden Kommentare aus, auf die Fernsehdokumentationen kaum noch verzichten können. Stattdessen sorgt eine vom Akkordeon geprägte Musik für viel Atmosphäre. Deshalb glaubt man Herrn Pilipenko sofort, wenn ihm die Erfüllung seines Traumes auch ein bisschen Sorgen macht: "Meine Seele wird zerspringen!". Am Ende ist dann alles viel unspektakulärer als erwartet, aber das kennt man ja aus Road-Movies: Der Weg ist das Ziel. Das gilt derzeit auch für Drevs und Harder und ihren Film, der aus unerfindlichen Gründen keinen Verleih gefunden hat.

Tilmann P. Gangloff, Südkurier

A quietly determined rural Russian realizes an unlikely dream in Jan Hinrik Drevs and Rene Harders warm, wry docu "Mr. Pilipenko and His Submarine." Fests are sure to track this unassuming gem on sonar, followed by smooth sailing to tube sales and ancillary drydock. Helmers Drevs and Harder have harnessed direct simplicity in the telling of a modestly inspired story. If some scenes appear staged, or at least blocked, this doesn't detract from the thrill of finding, in Pilipenko, an unassuming, can-do diamond in the rough.

Eddie Cockrell, Variety

It is beautifully shot, perfectly paced and has a magical feel throughout. This film will make you laugh out loud and the genuine love will bring a tear to your eye, a pleasure. (Fünf von fünf Sternen)

            Chris Cooper, The National Student Magazine (Großbritannien)

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